Abgeschickt von Zweite Seite der Medallie am 25 Mai, 2006 um 13:20:32:
Antwort auf: Noch mehr Koran-Suren zu Gewalt und Krieg von Usul am 22 Januar, 2006 um 19:29:36:
Der Islam ist eine Religion des Friedens und Wohlseins
Islam heißt Friedenmachen. Der Islam ist die Religion und Lebensweise des Friedenmachens. Der Islam will Frieden machen in allen Bereichen, die für den Menschen von Bedeutung sind. Der Mensch soll Frieden machen mit Gott und mit sich selbst, mit seinen Mitmenschen und mit Gottes Schöpfung. Der Islam bietet ein Leben in Ruhe und Frieden, in dem sich die ewige Gnade Gottes manifestiert.
Der Islam basiert auf den Begriffen der Tugendhaftigkeit, der Liebe, des Mitleids, der Gnade, der Bescheidenheit, der Opferbereitschaft, der Toleranz und des Friedens.
Ein Mensch, der dies verwirklichen will, ist Moslem, d.h. "einer, der Frieden macht.", und ein Moslem, der tatsächlich diesen moralischen Geboten entsprechend lebt, ist in hohem Grade kultiviert, nachdenklich, tolerant, vertrauenswürdig und angenehm im Umgang. Denen, die sich in seiner Gesellschaft befinden, erweist er Liebe und Respekt.
"...Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Tretet in die Ergebenheit ganzheitlich ein und folgt nicht den Fußstapfen des Satans! Gewiss, er ist für euch ein offenkundiger Feind..." (2:208)
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Der Islam verbietet das Unheil
Gott hat Unmoral, Rebellion, Grausamkeit, Aggressivität, Mord und Blutvergießen verboten.
"...Diejenigen, die das Bündnis mit Gott lösen, nachdem es geschlossen war, und zerreißen, was Gott zu verbinden geheißen hat, und Unheil auf Erden stiften - sie erwartet Zurückweisung, Entfremdung und eine üble Wohnstatt..." (13: 25)
"...und suche mit dem, was dir Gott gegeben hat, die Heimstatt des Jenseits, ohne deinen Anteil an dieser Welt zu vergessen. Und tu Gutes, so wie Gott dir Gutes tat, und richte nicht Unheil an auf Erden; siehe, Gott liebt nicht die, welche Unheil stiften!..." (28: 77)
"...Und helft einander in Rechtschaffenheit, Frömmigkeit und Gottesfürchtigkeit und helft einander nicht in Sünde und Gewalttätigkeit. Und fürchtet Gott..." (5: 2)
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Der Islam verteidigt Toleranz und Redefreiheit
Eines der wichtigsten, unantastbaren Menschenrechte ist die Glaubensfreiheit. Der Islam garantiert, nachdem er den Menschen die Grundsätze der religiösen Vorstellung darlegt, dieses Recht und untersagt seinen Anhängern, ihre Mitmenschen zum Glauben zu zwingen. Er versucht, die Menschen nicht mit materiellen Argumenten zu überzeugen, und schon gar nicht mit Drohungen und Gewalt. Zwang ist unvereinbar mit der Religion. Denn erstens ist die Religion abhängig vom Glauben und Willen, und diese wären sinnlos, wenn sie dem Menschen aufgezwungen würden. Zweitens haben Glaube und Anbetung nur dann Wert, wenn sie allein Gott gegenüber erwiesen werden. Drittens sind Wahrheit und Irrtum durch Gottes Barmherzigkeit so klar dargelegt worden, dass kein Zweifel über die Glaubensgrundsätze bei irgeneinem Menschen guten Willens zurückbleiben sollte. Und viertens wird uns Gottes Behütung unablässig zuteil, und in Seinem Plan ist es ständig beschlossen, uns aus den Tiefen der Finsternis ins Licht zu führen.
"...Kein Zwang im Glauben! Klar ist nunmehr das Rechte vom Irrtum unterschieden. Wer die falschen Götter verwirft und an Gott glaubt, der hielt sich bereits am sichersten Griff, bei dem es kein Abreißen gibt. Und Gott ist allhörend, allwissend..." (2: 256)
Der Glaube ist wie ein starkes Band, das nie zerreißt. Wer sich an ihm festhält, geht niemals vom richtigen Weg, der zu Gott führt, ab.- Gott hört, was die Zungen aussprechen und weiß auch, was die Herzen verbergen. Der Gläubige, der dies erkennt, hütet sich vor Ungerechtigkeiten im Tun und Denken. Und hält sich an das Gebot Gottes fest:
"...Gut und Böse sind nicht gleich. Wehre das Böse mit dem ab, was besser ist; Und schon wird der, zwischen dem und dir Feindschaft herrschte wie ein guter Freund werden..." (41: 34)
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Der Islam verbietet die Tötung unschuldiger Menschen
Gott hat offenbart, dass eine Person zu töten eine ebenso große Sünde ist, wie alle Menschheit zu töten. Niemand, der die Vorrechte Gottes respektiert, würde einem einzigen Mensch Schaden zufügen. Diejenigen, die glauben, dass sie Gerechtigkeit und Bestrafung in dieser Welt entgehen werden, werden nie der Rechenschaft entgehen können, das sie in Anwesenheit Gottes am Jüngsten Tag ablegen müssen. Deshalb achten die Gläubigen, die wissen, dass sie nach ihrem Tode Gott gegenüber Rechenschaft ablegen müssen, die Gebote Gottes.
"...Und die wahren Diener des Allbarmherzigen sind jene, die sanftmütig auf Erden einhergehen, und wenn die Unwissenden sie ansprechen, sagen sie: "Friede!"... Und die, die keine Götter neben Gott anbeten, und die keine Seele töten, die zu töten Gott verboten hat, es sei denn nach dem Recht,... Und wer dies aber tut, den soll Strafe treffen. Vervielfacht wird seine Strafe am Tag der Auferstehung sein und in Verachtung soll er ewig darin verweilen..." (25: 63-69).
"...Wir haben euch wie zuvor den Kindern Israel vorgeschrieben: Wer einen Menschen tötet, dann ist es, als ob er die gesamte Menschheit getötet habe. Und wer einen Menschen das Leben rettet, dann ist es, als ob er die gesamte Menschheit das Leben gerettet habe..." (5: 32).
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Der Islam ist die Religion der Gerechtigkeit
"...Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Steht in Gerechtigkeit fest. Die Verbrechen Anderer verführe euch nicht zu Ungerechtigkeit. Seid gerecht, das entspricht mehr der Gottesfurcht. Und fürchtet Gott. Siehe, Gott kennt euer Tun..." (5: 8)
"...Ihr, die den Glauben verinnerlicht habt! Steht in Gerechtigkeit fest und seid Zeugen Gottes, und wenn es gegen euch selbst wäre oder eure Eltern und die Verwandten, ob es ein Reicher ist oder ein Bedürftiger, Gott ist ihnen ein besserer Beschützer, also folgt nicht dem eigenen Wunsch, damit ihr gerecht handeln könnt, und ob ihr es verdreht oder euch abwendet, so ist Gott ja immer dessen kundig, was ihr tut..." (4: 135)
"...Gott gebietet, Gerechtigkeit zu üben und Gutes zu tun und Freigebigkeit gegen den Verwandten, und Er verbietet Abscheulichkeit, Unrecht und Ungehorsam. So ermahnt Er euch, auf dass ihr ermahnt werden möget. Und haltet den Bund Gottes, den ihr eingegangen seid..." (16: 90,91)
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Der Islam befiehlt Barmherzigkeit
Gott befiehlt den Gläubigen einander zur Geduld und zur Barmherzigkeit zu ermahnen, damit sie Rettung und Gnade empfangen und das Paradies erlangen.
"...Wir haben den Menschen zum Erdulden erschaffen. Meint er denn, dass niemand Macht über ihn habe? Er mag sagen: Ich habe in Unmengen verschwendet. Meint er denn, dass niemand ihn sieht? Haben Wir denn nicht für ihn zwei Augen gemacht, und eine Zunge und zwei Lippen, und ihm die beiden Wege aufgezeigt? Doch er hat nicht den schweren Weg ins Paradies eingeschlagen. Und weißt du, womit sich der schwere Weg bewältigen lässt? Die Befreiung eines Sklaven; Oder die Speisung an einem Tag der Hungersnot, eines Waisenkindes, zu dem Verwandschaftsbande bestehen, oder eines Bedürftigen in Not; Und dann war er von denjenigen, die den Glauben verinnerlichten und zur Geduld aufrufen und einander zur Barmherzigkeit ermahnten. Dies sind die Weggenossen der Rechten..." (90: 4-18)
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Kein heiliger Krieg im Islam
Kriege sind alles andere als heilig. Der "Heilige Krieg" hat nichts mit dem Islam zu tun. Dieser Begriff kommt im Koran und in allen islamischen Traditionen überhaupt nicht vor. Ursprünglich stammt dieser Begriff wohl aus dem Mittelalter, der Zeit der Kreuzzüge, als man im christlichen Abendland aufrief zu einer Kriegsfahrt in den Orient, auch damals gegen den Islam und die Muslime. Das nannte man einen "Heiligen Krieg". Wie wir heute wissen, waren diese Kreuzzüge alles andere als "heilig".
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Der Dschihad
Das Wort Djihad stammt aus dem Arabischen aus dem Stamm "Dja ha da".
In der arabischen Sprache bedeutet dies: Anstrengung, Mühe haben, Mühewaltung.
Im Islamischen Sprachgebrauch bedeutet dieses Wort: Die gesamte Mühewaltung, die man mit ganzem Einsatz, nach persönlicher Überwindung von Angst, Eigeninteresse und Egoismus, aufbringen kann ohne Gegenleistung zu erwarten oder Lohn zu verlangen weder materieller noch anderer Art (der islamische Ausdruck heißt: "Für den Antlitz Gottes").
Somit beschreibt dieses Wort eine besondere Qualität irgendeiner Handlung und nicht eine Handlung selbst.
Nach dem Propheten umfasst dieses Wort also verschiedenes: Es fängt an mit freiwilliger Humanitärer Arbeit, Anonyme Spenden für die Armen, Studium in fernen Ländern, das Wort der Wahrheit und des Rechts vor einem ungerechten Herrscher zu sprechen, immer wenn kein Lohn - nicht einmal für den guten Ruf des Moslems - erwartet wird.
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Abwehr ja
Der Moslem hat das Recht der Selbstverteidigung, wenn er angegriffen wird. Nach den Geboten des Islams darf er aber einen Krieg nicht beginnen.
"...Erlaubnis zur Verteidigung wurde denjenigen, die bekämpft werden, erteilt, weil ihnen Unrecht zugefügt wurde. Und gewiss, Gott hat die Macht, ihnen zum Sieg zu verhelfen. All jenen, die schuldlos aus ihren Häusern vertrieben worden sind, nur weil sie sagten: Unser Herr ist Gott. Und wenn Gott nicht die Menschen in Zaum halten würde, die einen durch die anderen, dann wären gewiss Klöster, Kirchen, Synagogen und Moscheen zerstört worden, in denen unablässig der Name Gottes angepreisen wird..." (22: 39,40)
"...Und was ist mit euch, dass ihr nicht kämpft für die Unterdrückten von den Männern und den Frauen und den Kindern, die sagen: ‘Unser Herr, bring uns heraus aus dieser Stadt, deren Leute Tyrannen sind, und gib uns von Dir aus einen Beschützer, und gib uns von Dir aus einen Helfer..." (4:75)
"...Und bekämpft wer euch bekämpft, doch übertretet nicht..." (2: 190)
Der Moslem hat ebenso die Pflicht den Kampf auch zu beenden, wenn der Feind ihn einstellt.
"...Und wenn sie aufgehört haben, dann gibt es keine Feindschaft, außer gegen die Ungerechten..." (2:193)
"...Und wenn sie dem Frieden zugeneigt sind, dann seid auch ihr ihm zugeneigt und vertraut auf Gott..."(8:61)
Ebenso unmißverständlich wie der Koran den Kampf zur Selbstverteidigung, gegen Glaubenszwang und Unterdrückung befiehlt, verbietet er auch jedweden Krieg, der aus anderen Gründen geführt wird, seien das politische Macht, wirtschaftlicher Einfluß, Bodenschätze, National- oder Rassenstolz und was auch immer vorstellbar ist. All dies bezeichnet der Koran mit dem Sammelbegriff der "Güter dieser Welt".
"...Ihr Gläubigen, wenn ihr auf Gottes Weg auszieht, dann schafft Klarheit und sagt nicht zu dem, der euch Frieden anbietet: ‘Du bist kein Gläubiger‘ und ihr erstrebt dabei nur die Güter des Lebens dieser Welt. und bei Gott ist vielfältiger Gewinn, genau so wart ihr früher, dann war Gott gütig zu euch, also schafft Klarheit, Gott kennt, was ihr tut..." (4: 94)