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Freihandelszonen:
Neoliberale
befürworten Freihandelszonen und die Abschaffung der
Grenzen der Nationalstaaten.
Meine
Meinung:
Hier
sieht man mal wieder, wie verlogen und widersprüchlich
die neoliberale Zielsetzung ist. Grundidee des
Neoliberalismus ist die Abschaffung des Protektionismus,
aber die Errichtung der Freihandelszonen zielt doch
letztlich auf die Benachteiligung derjenigen, die sich
außerhalb dieses Schutzgebietes befinden.
Freihandelszonen sind folglich immer protektionistisch
ausgerichtet - die Neoliberalen stellen Forderungen auf, die
miteinander völlig unvereinbar sind.
Die
gewünschte Abschaffung der nationalen Grenzen innerhalb
der Freihandelszone führt zu einem irrationalem
Wettbewerb, wie man an der heutigen EU ablesen kann.
Westeuropäer werden in einen ungleichen Wettbewerb mit
den Billiglohnländern gezwungen, der nie und nimmer zu
gewinnen ist, es sei dann, man passt sich langfristig dem
östlichen Niedriglohnniveau an (in diesem Prozess
befinden wir uns gerade).
Auffällig ist, dass nicht einmal die
Billiglohnländer davon groß profitieren. In Polen
liegt die Arbeitslosenquote noch deutlich höher als in
Deutschland, die Arbeitsbedingungen sind dort in weiten
Bereichen katastrophal und absolut
menschenunwürdig.
Die
Auflösung der Grenzen geht einher mit einer
Entnationalisierung, deren fatale Folgen man in politischen
Kreisen noch gar nicht begriffen zu haben scheint. Ein
Staat, der sich selbst verleugnet und mit dem sich die
Bürger nicht mehr identifizieren können, ist auf
Dauer nicht überlebensfähig, denn die zunehmende
Verachtung des eigenen Staates schürt den
persönlichen Egoismus (es entwickelt sich eine
Forderungs- und Bedienermentalität gegenüber dem
Staat).
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Was
versteht man unter Neoliberalismus?
Manfred
Julius Müller, Flensburg
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Manfred
Julius Müller
analysiert
seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und
veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten
Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die
weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen
Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung
beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine
Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher
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