Unter
den top ten! Das
Buch "Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!" wird
immer stärker nachgefragt. Im September 2003 schaffte
es das Buch zum ersten Mal unter die top ten der amazon
Globalisierungsbücher-Bestsellerliste. Seither ist es
immer ganz weit vorne zu finden, manchmal sogar auf Platz 1.
Ein erstaunlicher Erfolg wenn man bedenkt, dass dort
über 1600 Bücher gelistet werden und wegen der
starken Konkurrenz eigentlich nur die perfekt vermarkteten
Werke namhafter Autoren eine Chance haben. Der
ungeahnte Aufstieg steht sicher auch im Zusammenhang mit den
zahlreichen Internetforen. Dort wird zunehmend über die
Inhalte des Buches "Anti-Globalisierung" debattiert (kaum
ein anderes politisches Buch findet derzeit ein
ähnliches Interesse). Selbst die obligatorischen
Störfeuer aus den Reihen der Neoliberalen konnten die
Verbreitung des Buches bislang nicht aufhalten. Es
grenzt fast schon an ein Wunder, dass im heutigen
Medienzeitalter sich ein politisches Buch ohne
Unterstützung und Segen durch Presse, Funk und
Fernsehen durchsetzen und profilieren kann. Jenseits
aller Propaganda Das
Buch "Anti-Globalisierung" avancierte unter Insidern
längst zum Geheimtipp. Wir sprachen mit dem Autor
Manfred Julius Müller: sw-magazin:
Mittlerweile gilt Ihr Buch "Anti-Globalisierung. Zurück
zur Vernunft!" unter Globalisierungsgegnern als Geheimtipp.
Wie erklären Sie sich das? Müller:
Die Einschränkung "Globalisierungsgegner" akzeptiere
ich nicht. Allen politisch Interessierten bietet dieses Buch
völlig neue Erkenntnisse, und dies wird zunehmend auch
erkannt. sw-magazin:
Zurück zur eigentlichen Frage: Worin sehen Sie den
Schlüssel des Erfolges? Müller:
Das lässt sich nicht in einem Satz beantworten. Ich
glaube, am meisten beeindruckt, dass endlich einmal Abschied
genommen wird von den üblichen Standardthesen beider
Seiten und die Probleme ernsthaft angegangen
werden. sw-magazin:
Aber behaupten das nicht alle Autoren? Müller:
Mag sein, aber der Leser erkennt sehr schnell die
Unterschiede. Um nur ein Beispiel zu nennen: Globalisierung
bedeutet nicht Ausbeutung der Entwicklungsländer durch
die Industriestaaten, wie uns viele einreden möchten.
Wer sich auf diese populistische Formel einlässt, denkt
zu kurz, schließlich leidet auch die Westliche Welt
unter den Folgen des ungezügelten
Freihandels. sw-magazin:
Sie halten derartige Schuldzuweisungen also für
falsch? Müller:
Ja, weil sie an die falsche Adresse gerichtet sind. Es kann
doch nicht darum gehen, nur den Entwicklungsländern zu
helfen, auch die zunehmenden Probleme der Industriestaaten
müssen gelöst werden. sw-magazin:
Sie meinen, durch politische Entscheidungen wäre es
möglich, sowohl den Entwicklungsländern als auch
den Industriestaaten gerecht zu werden. Müller:
Genau das ist meine Botschaft, und genau das wird in meinem
Buch überzeugend dargestellt. sw-magazin:
Warum argumentieren denn andere Autoren nicht in
ähnlicher Form? Müller:
Weil sie sich von den lieb gewordenen Vorurteilen und
festsitzenden Lehrsätzen nicht lösen können.
Wenn man zum Beispiel täglich hundertmal gesagt
bekommt, wir müssen den Gürtel enger schnallen,
manifestiert sich das im Unterbewusstsein. Es ist schwer,
sich von solchen Denkblockaden zu lösen. sw-magazin:
Worin unterscheidet sich Ihr Buch denn noch von
anderen? Müller:
Ich denke, dass meine Leser dankbar sind für das
straffe, übersichtliche Konzept. Ganz bewusst habe ich
mein Buch von ursprünglich 400 Seiten auf 96 Seiten
zusammengestrichen. Außerdem präsentiere ich ganz
konkrete Vorschläge, die die Politik auch umsetzen kann
und verliere mich nicht in idealisierten Wunschträumen
und den bekannten linken Phantastereien. sw-magazin:
Viele politische Bücher sind Ihnen also zu
umfangreich? Müller:
Ja, oft habe ich den Eindruck, die Autoren wollten damit
lediglich beeindrucken und ihre Kompetenz unter Beweis
stellen. Dabei halte ich die meisten Bücher, die sich
über hunderte von Seiten dahinquälen, für
stinklangweilig. Ständig wird sich wiederholt, werden
immer wieder die gleichen abgedroschenen Argumente
bemüht und am Ende einige flaue, unrealistische
Gedankenspiele präsentiert . sw-magazin:
Manche dieser Bücher wurden aber zu Bestsellern, wie
erklären Sie sich das? Müller:
Dass wir in unserem Medienzeitalter einen Starkult
betreiben, steht doch wohl außer Frage. Der Name
zählt, nicht das Objekt, das Buch! Wer sich erst einmal
an die Spitze hochgedient hat, wird angehimmelt, egal
welchen Blödsinn er von sich gibt. Nahezu kritiklos
wird dann jedes gesprochene und geschriebene Wort aufgesogen
und zum Heiligtum erklärt. Die Großverlage
reißen sich um die im Rampenlicht stehende Prominenz,
denn deren Ansichten lassen sich zu Bestsellern vermarkten,
ganz gleich, ob sie richtig oder falsch, innovativ oder
banal sind. Dieses Hörigkeitssyndrom führt
langfristig in die Sackgasse, weil meistens nur das
altbekannte Gedankengut publiziert wird, das selbst in den
Talkshows schon hundertmal durchgekaut wurde. sw-magazin:
Trotz aller Vorzüge wird ihr Buch von den Medien
weitgehend ignoriert. Müller:
Wundert Sie das? Ich bestätige nun einmal keine
vorgefertigten Meinungen und bediene auch keine
Lobbyistengruppen. Mein größtes Vergehen ist
freilich mein respektloses Aufgreifen zahlreicher
Tabuthemen. Wer darf hier zu Lande zum Beispiel den Nutzen
der EU oder des Euro in Frage stellen, ohne gleich in eine
rechte Ecke gestellt zu werden? sw-magazin:
Wie ist denn nun die Reaktion der Leser auf Ihr
Buch? Müller:
Toi, toi toi - bis jetzt gab es eine einhellig positive
Resonanz. Viele wildfremde Leute haben mir mitgeteilt, wie
begeistert sie seien und dass sie jetzt endlich die
weltwirtschaftlichen Zusammenhänge verstanden
hätten. Manche Leser haben gleich mehrere Bücher
nachbestellt, als Geschenk für Freunde und Verwandte.
Kritische Bemerkungen gab es bislang nicht, selbst die
neoliberale Einheitsfront hält sich noch bedeckt und
arbeitet wohl noch fieberhaft an Gegenargumenten. sw-magazin:
Herr Müller, wir danken Ihnen für das
Gespräch.

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Weitere Informationen zum Thema Politik und Globalisierung finden Sie auch auf unserer Partnerseite www.anti-globalisierung.de
Manfred
Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche
Zusammenhänge und veröffentlichte unzählige
Aufsätze zu den verschiedensten Themen. Er entwickelte neue
Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten
und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen bereits die
Gesetzgebung beeinflussten. Inzwischen sind auch drei Bücher
erschienen: "Die Kultivierung des Kapitals", 2001,
"Anti-Globalisierung. Zurück zur Vernunft!", 2002, "Das neue
Wirtschaftswunder. Die Entmachtung des globalen Dumpingsystems",
2005. Müller ist Inhaber eines Versandhauses und gewinnt von
daher einen praxisnahen Einblick in die Abartigkeiten des globalen
Verdrängungswettbewerbs.
Manfred Julius Müller betreibt über 30 politische Websites, unter anderem: www.anti-globalisierung.de, www.neo-liberalismus.de, www.kapitalismus-online.de, www.umweltschutz-klimawandel.de, www.presse-club.de, www.weltwirtschaft-globalisierung.de, www.globalisierung-welthandel.de, www.das-kapital.eu, www.anti-lohndumping.de,
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