Etikettenschwindel:

Taugt Ludwig Erhard als Aushängeschild der Neoliberalen?

 

Mein Kommentar:

Die Neoliberalen schmücken sich gerne mit Ludwig Erhard als Urvater des Neoliberalismus. Was könnte überzeugender für ihre Wirtschaftstherorie sein als die Ikone des deutschen Wirtschaftswunders.

Dabei handelt es sich hier um einen Schwindel ganz besonderer Art. Denn Ludwig Erhard könnte, wenn überhaupt, höchstens als Vertreter des Neoliberalismus in seiner alten (inzwischen überholten) Bedeutung herhalten. Erhard gilt als Gründer der sozialen Marktwirtschaft, und die ist genau das Gegenteil des heutigen Neoliberalismus.

Ludwig Erhard setzte damals auf angemessene Zölle als Schutz vor ausländischen Dumpingattacken, er sorgte für eine unterbewertete DM, die Exporte verbilligte und Importe verteuerte.
Besonderen Wert legte er auf eine eigene stabile Währung, die eine abgestimmte nationale Geldpolitik ermöglichte. Eine Multikulti-Währung wie den
Euro wäre Erhard nie und nimmer in den Sinn gekommen.

Fazit: Es ist mehr als abgefeimt, gerade Ludwig Erhard als Neoliberalen im heutigen Sinne zu verkaufen, denn er hat genau die entgegengesetzten Werte vertreten und umgesetzt.

 

Zurück zum Ursprungartikel: Was versteht man unter Neoliberalismus?

 

Manfred Julius Müller, Flensburg

Home (Startseite www.neo-liberalismus.de)

 


Ab sofort im Internet-Buchhandel lieferbar:

Sie wissen schon alles, Sie sind bestens informiert?

Die Welt ist anders, als uns vorgegaukelt wird!
Die Menschheit wird systematisch verdummt! Globalisierung und EU funktionieren nicht so, wie man uns einzureden versucht. Deshalb erleben wir seit über 30 Jahren einen beispiellosen Reallohnabstieg trotz stetig steigender Produktivität.

Wer dieses merkwürdige Paradoxon und die Globalisierung verstehen möchte, findet in meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung" die entlarvenden Antworten. Ohne falsche Rücksichtnahmen werden die schlimmsten politischen Irrtümer und Fehler schonungslos aufgedeckt und die überfälligen Korrekturmaßnahmen eingefordert.
Nur Einsicht und Offenheit kann Deutschland (und die westliche Welt) noch vor dem Untergang retten!

DAS KAPITAL und die Globalisierung
Plädoyer für die Entmachtung des Kapitals und die Rückbesinnung zur Marktwirtschaft. Autor Manfred J. Müller, 172 Seiten, Taschenbuch-Großformat 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos ...

Bestellung über www.amazon.de

Manfred Julius Müller analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche Zusammenhänge und veröffentlicht brisante Aufsätze zu den heikelsten Themen. Er entwickelte neue Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige Bücher erschienen, u. a. die Trilogie "DAS KAPITAL".

Was kann der Wähler überhaupt noch beeinflussen?

 

Die Pressefreiheit im Zeichen des Neoliberalismus

 

Wider dem unredlichen Geist!

 

Und wenn ich nicht mehr weiter weiß, gründ' ich einen Arbeitskreis.

 

Warum gibt es keine Rentenanpassungen?

 

Den Kapitalismus verstehen...

 

Die Tücken des Liberalismus

 

Steter Tropfen höhlt den Stein!

 

Welche Auswirkungen hat eine Mehrwertsteuererhöhung tatsächlich?

 

Was versteht man unter Neoliberalismus?

 

Pro und contra Sparprogramm: Ein akzeptables Sparprogramm für Deutschland?

 

Bringt eine Reichensteuer den erhofften Erfolg?

 

Der Fluch der Globalisierung...

 

Was ist Kinderarmut?
Wieviel Luxus braucht der junge Mensch?