Tarifrecht:

Die Neoliberalen sind gegen Flächentarifverträge und fordern betriebliche Vereinbarungen.

 

Kann das funktionieren?

Erst einmal: Die Neoliberalen propagieren immer wieder Markteffizienz und den Abbau überflüssiger Verwaltungsarbeiten. In dieses Konzept passt so gar nicht die Forderung nach Aufhebung des Flächentarifs.
Wenn eine einzige Kommission für das ganze Land Verhandlungen durchführt, so ist die Sache mit einigen hundert Arbeitsstunden erledigt. Wenn aber eine Million Betriebe separate Verträge aushandeln würden, so würden dabei Zigmillionen Arbeitsstunden draufgehen.

Außerdem kollidiert die Forderung auch noch mit anderen neoliberalen Anschauungen.
Die Neoliberalen möchten, dass sich die besten, modernsten, innovativsten Firmen am Markt durchsetzen (das möchte ich übrigens auch). Die Aufhebung des Flächentarifs bedeutet aber, dass sich die skrupellosesten Firmen am besten entfalten können. Wer seine Leute am meisten ausbeutet, den höchsten Arbeitsdruck erzeugt, die schlechtesten Löhne usw. zahlt, wird im harten Wettbewerb die Konkurrenz hinter sich lassen.

So manche Handelsketten schaffen es bereits heute wegen ihrer erbarmungslosen Ausbeutungsmethoden immer wieder in die Schlagzeilen. Welche Verhältnisse werden wir haben, wenn Flächentarife überhaupt nicht mehr gelten?

Vieles ließe sich über dieses Thema noch sagen, aber ich möchte nur noch auf einen Punkt hinweisen: Viele gutmütige oder unerfahrene Menschen werden in unserer Ellenbogengesellschaft schon heute ins Abseits gedrängt. Was soll aus diesen Leuten werden, wenn man ihnen auch noch ihre Tarifrechte nimmt und sie zwingt, allein den Lohn gegenüber gewieften Personalchefs auszuhandeln?

 

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Manfred Julius Müller
, Flensburg, Impressum

 

Haben die Medien Angst vor der Wahrheit?
Warum wohl hat die Presse solche Angst vor diesem Coronabuch? Warum wagt sie nicht einmal, es zu erwähnen, geschweige denn eine ehrliche Rezension (sie darf ja durchaus kritisch sein) darüber zu veröffentlichen? Man darf annehmen, dass es da eine Heidenangst gibt, die eigene Deutungshoheit einzubüßen. Denn der Autor sieht in den entscheidenden politischen Grundsatzfragen offenbar die Welt ganz anders als das über alles erhabene Establishment. Buchboykott ist die Vorstufe der Bücherverbrennung. Das sollte man doch aus der Geschichte gelernt haben.

Hat nun der Autor echte Wahrnehmungsprobleme? Oder sind es vielleicht doch die routinierten Meinungsbildner, die zu sehr in alten Denkmustern verfangen sind, die von ihrem anerzogenen Gesinnungsjournalismus einfach nicht lassen können? Unsere Gesellschaft kann es sich in der heutigen prekären Lage jedenfalls nicht mehr leisten, den sich aufdrängenden Systemfragen (zum Beispiel was die Zollphobie betrifft) weiterhin auszuweichen. Sonst fliegt ihr eines Tages die gesamte Volkswirtschaft um die Ohren, sonst kollabiert unser Industriestandort. Wenn es schlimm kommt, sind selbst unsere Renten und Sozialhilfen nicht mehr finanzierbar, dann steht das staatlich garantierte Existenzminimum nur noch auf dem Papier. Zu meinen, man brauche einfach nur Unmengen von Geld zu drucken, um es dann generös in ganz Europa zu verteilen, wird sich als fataler Trugschluss erweisen.

 

Weitere Infos zum Buch.

Der Kampf um mehr Wohlstand und Gerechtigkeit ist eigentlich ein Kampf gegen den geschickt lancierten Mainstream. Es geht darum, die über Politik & Medien geschürten Vorurteile abzubauen.

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus?
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Das AfD-Bashing ist salonfähig geworden!
"Um zu verhindern, dass die breite Bevölkerung über den Sinn oder Unsinn des Euro, der EU, der Multikulti-Ideologie und des globalen Lohn-, Ökologie-, Konzernsteuer-, Zoll- und Zinsdumpings nachdenkt, wird die AfD zum Feindbild erklärt und als rechte Nazipartei verunglimpft. Ich spiele bei dieser demokratiefeindlichen Rufmordkampagne nicht mit, auch wenn ich mich damit ins Abseits stelle." Manfred Julius Müller ... Meine Haltung zur AfD.