Welthandel:

Neoliberale befürworten die Globalisierung und setzen auf den Freihandel. Sie behaupten, dies fördere den weltweiten Wohlstand.

 

Meine Meinung:

In Deutschland und den meisten großen Industrienationen ist der Wohlstand in den vergangen 40 Jahren gesunken, obwohl der stetige Produktionsfortschritt in diesem Zeitraum eine Verdoppelung hätte erbringen müssen. Manche Staaten (vor allem in Asien) haben zwar in den letzten Jahrzehnten deutlich aufgeholt, aber dies geschieht hauptsächlich auf Kosten der Ausbeutung von Arbeitssklaven und der gleichzeitigen Verarmung von weiten Teilen der Bevölkerung. Auch hier gilt, dass der produktive Fortschritt und die natürliche Erschließung der Industrie sowieso einen Aufschwung hätte bringen müssen.

Wenn höchstens 10 % der Menschheit einen Nutzen aus der Globalisierung ziehen, für die übrigen 90 % sich die Verhältnisse aber verschlechtern, so ist das nach meinem Verständnis eine sehr traurige Bilanz. In meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung" erläutere ich u. a., wie man den armen Ländern weit besser unter die Arme greifen könnte.

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Lesenswert! Hintergrund & Analyse (alles werbefrei):
Sind EU und Weltwirtschaft nur über eine Billiggeldschwemme zu retten?
Wem nützt der stetig brodelnde globale Unterbietungswettbewerb?
Was versteht man unter Neoliberalismus?
Corona und die Folgen: Ist der Kapitalismus reformierbar?
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung?
"Deutschland profitiert..." Die dreisten Parolen der Demagogen.
Wirtschaft, Politik & Medien: Wie manipulativ ist unsere Informationsgesellschaft?
Die Tücken des Liberalismus
Ist der Kapitalismus reformierbar?
Das Netzwerk neoliberaler Propaganda …
Globalisierung: Was lehrt uns die Corona-Krise?
Politik & Wirtschaft: Die 88 verhängnisvollsten Vorurteile und Irrlehren.  

 

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Manfred Julius Müller
, Flensburg, Impressum

 

Welche wirtschaftlichen Konsequenzen muss Deutschland aus der Coronakrise ziehen?

Nun beginnt der zähe Kampf gegen Vorurteile, Irrlehren, Schönfärbereien und verschleppte Reformen. Ein "Weiter so!" kann und darf es nach Corona nicht geben. Denn wenn sich grundlegend nichts ändert, droht ein Kollaps der Weltwirtschaft. Dann werden im- und exportabhängige Staaten zu drastischen Maßnahmen greifen müssen (Währungsreformen, Hyperinflationen, Vermögensabgaben, Steueranhebungen, höhere Sozialversicherungsbeiträge, Kürzungen der Renten, Sozialhilfen usw.).

Überrumpelung und Propaganda statt repräsentative Demokratie?
Die wirklich systemrelevanten Entscheidungen (Abschaffung der DM, schleichende Umwandlung Deutschlands zum Vielvölkerstaat, seit 10 Jahren manipulierte Nullzinspolitik, EU-Schulden-Transferunion, Verzicht auf funktionsfähige Staatsgrenzen usw.) wurden ohne Wählerauftrag getroffen! Eine allmähliche Akzeptanz des von oben verordneten Wandels entwickelte sich erst im Nachhinein über eine permanente Propaganda (Umerziehung). Was hat eine solche Praxis, ein solches Vorgehen noch mit einer repräsentativen Demokratie gemein? Wie machtlos ist der einzelne Bürger, wenn selbst Wahlen zur Farce werden?

 

••• NEU:

"Die Wandlung Deutschlands nach der Corona-Krise"
Zerbricht jetzt die verlogene, konzernfreundliche Welt des Gesinnungsjournalismus? Endet nun auch die Tyrannei naiver Pseudo-Gutmenschen?
Wie Unaufrichtigkeit, geschönte Wirtschaftsdaten und hartnäckige Vorurteile in der Vergangenheit zu verhängnisvollen Fehlentwicklungen führten, die bei der anstehenden Neuordnung korrigiert werden müssen.
Manfred Julius Müller, 172 Seiten, Format 17x22 cm, 13,50 Euro

Weitere Infos zum Buch.

Das Buch liefert im dritten und letzten Kapitel 62 ganz konkrete Reformvorschläge für mehr Gerechtigkeit, Wohlstand, Nachhaltigkeit, Frieden und Demokratie in der Welt.
Es handelt sich bei den 62 Thesen aber nicht um das allseits bekannte entrückte Wunschdenken weltfremder Schönredner, sondern um leicht umsetzbare Maßnahmen, die jeder souveräne Staat ohne internationale Abkommen schnell durchsetzen kann. Seit 1980 sinken in den Hochlohnländern trotz Verdoppelung der Produktivität die Reallöhne und Renten (was natürlich zu wachsenden Protesten und zur Spaltung der Gesellschaft führt). Wer immer noch meint, es gäbe ein ewiges "Weiter so!", der hat echte Wahrnehmungsprobleme.