Welthandel:

Neoliberale befürworten die Globalisierung und setzen auf den Freihandel. Sie behaupten, dies fördere den weltweiten Wohlstand.

 

Meine Meinung:

In Deutschland und den meisten großen Industrienationen ist der Wohlstand in den vergangen 40 Jahren gesunken, obwohl der stetige Produktionsfortschritt in diesem Zeitraum eine Verdoppelung hätte erbringen müssen. Manche Staaten (vor allem in Asien) haben zwar in den letzten Jahrzehnten deutlich aufgeholt, aber dies geschieht hauptsächlich auf Kosten der Ausbeutung von Arbeitssklaven und der gleichzeitigen Verarmung von weiten Teilen der Bevölkerung. Auch hier gilt, dass der produktive Fortschritt und die natürliche Erschließung der Industrie sowieso einen Aufschwung hätte bringen müssen.

Wenn höchstens 10 % der Menschheit einen Nutzen aus der Globalisierung ziehen, für die übrigen 90 % sich die Verhältnisse aber verschlechtern, so ist das nach meinem Verständnis eine sehr traurige Bilanz. In meinem Buch "DAS KAPITAL und die Globalisierung" erläutere ich u. a., wie man den armen Ländern weit besser unter die Arme greifen könnte.

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Lesenswert! Hintergrund & Analyse
(alles überparteilich, ohne Staatspropaganda, werbe- und gebührenfrei)
Welche Auswirkungen hat die Globalisierung?
Die dreiste Proklamation des Fachkräftemangels!
Grundsätzliches: Die Nachteile der Globalisierung
Armutsforschung: Welchen Staaten mit hohen Geburtenraten geht es wirklich gut?
Die Gewinner und Verlierer der Globalisierung
Demokratie - regieren gegen das Volk?
Weiterführende Abhandlungen dazu finden Sie in meinen Büchern.

 

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© Manfred Julius Müller (unabhängiger, parteiloser Wirtschaftsanalyst und Zukunftsforscher).

Manfred J. Müller analysiert seit 40 Jahren weltwirtschaftliche Abläufe. Er gilt als wegweisender Vordenker. So forderte er zum Beispiel schon vor 20 Jahren eine Art Lieferkettengesetz, das Hersteller und Händler verpflichtet, nur fair entlohnte und produzierte Waren nach Deutschland einzuführen (wurde endlich im Mai 2021 Gesetz). Außerdem empfahl er schon ewig eine Mindestgewinnsteuer für Großunternehmen auf im Inland angefallene Umsätze (Joe Bidens Vorschlag von einer globalen Mindestertragssteuer im Frühjahr 2021 zielt zwar endlich in die gleiche Richtung, ist aber viel zu lahm und wird sich international kaum umsetzen lassen). Seit drei Jahrzehnten kämpft Manfred J. Müller auch für seine Idee einer Lohnkostenreform (schrittweiser Abbau der Sozialversicherungsbeiträge bei einer Gegenfinanzierung über Mehrwertsteuern und Zölle).

 

Wenn unsere Politiker die Kettenreaktion weltwirtschaftlicher Zusammenhänge nicht sehen wollen, werden sie bist zum bitteren Ende (bis zum völligen Zusammenbruch des Kasinokapitalismus) weiterwursteln.

 

Dieser Entwicklung darf man nicht tatenlos zusehen:
Die gefürchteten Bücher von Manfred Julius Müller …