Welthandel:
Neoliberale
befürworten die Globalisierung und setzen auf den
Freihandel. Sie behaupten, dies fördere den weltweiten
Wohlstand. Meine
Meinung:
In
Deutschland und den meisten großen Industrienationen
ist der Wohlstand im letzten Vierteljahrhundert gesunken,
obwohl der stetige Produktionsfortschritt mindestens eine
etwa 70 %ige Steigerung in diesem Zeitraum hätte
erbringen müssen. Manche
Staaten (vor allem in Asien) haben zwar in den letzten
Jahrzehnten deutlich aufgeholt, aber dies geschieht
hauptsächlich auf Kosten der Ausbeutung von
Arbeitssklaven und der gleichzeitigen Verarmung von weiten
Teilen der Bevölkerung. Auch hier gilt, dass der
produktive Fortschritt und die natürliche
Erschließung der Industrie sowieso einen Aufschwung
hätte erbringen müssen. Wenn
höchstens 10 % der Menschheit einen Nutzen aus der
Globalisierung ziehen, für 90 % aber die
Verhältnisse sich dadurch nicht bessern oder gar
deutlich verschlechtern, so ist das für mich eine ganz
traurige Bilanz. In meinem Buch "Anti-Globalisierung"
erläutere ich, wie man den armen Ländern weit
besser unter die Arme greifen könnte. Manfred
Julius Müller, Flensburg Home
(Startseite www.neo-liberalismus.de)
Manfred
Julius Müller
analysiert seit 30 Jahren weltwirtschaftliche
Zusammenhänge und veröffentlicht brisante
Aufsätze zu den heikelsten Themen. Er entwickelte neue
Wirtschaftstheorien, die weltweit neue Maßstäbe
setzten und in manchen Ländern in wichtigen Bereichen
die Gesetzgebung beeinflussten. Seine Websites erreichen im
Jahr etwa eine Million Besucher. Inzwischen sind auch einige
Bücher erschienen, u. a. die Trilogie
"DAS KAPITAL".